Unsere Schule hat einen besonderen Meilenstein erreicht: Die offizielle Auszeichnung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurden uns am 10.10.2024 die Plakette und die Urkunde überreicht, die fortan unser Engagement gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander sichtbar machen.
Die Plakettenverleihung
Die Verleihung fand in der Aula statt, in Anwesenheit der Schulgemeinschaft sowie zahlreicher Gäste. Schulleiter Johannes Storch betonte in seiner Rede neben der Wichtigkeit der Schulgemeinschaft und des “Hinschauens” seine eigene “Null-Toleranz-Linie" gegenüber Mobbing und Ausgrenzung. Man nehme immer wieder Schüler:innen von anderen Schulen auf, die dort gemobbt wurden, aber seien es doch im Gegenteil die Mobbenden, die gehen sollten.
Neben Frau Uta Manz als Regionalkoordinatorin „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ waren auch Mitglieder der lokalen Politik und der Presse anwesend. Als Ehrengast hielten Michael Helfert und sie ebenso inspirierende Reden über die Bedeutung von Zivilcourage und den täglichen Einsatz für ein friedliches Zusammenleben. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler, die sich aktiv an der Gestaltung des Projekts beteiligt haben. Bereits im Vorfeld der Verleihung haben sie die Mitschüler:innen für die Themen Mobbing und Diskriminierung sensibilisiert und Stimmen für die später erfolgreiche Urabstimmung gesammelt.
Die eigentliche Übergabe der Plakette durch Frau Manz wurde von einem packenden Statement unseres Paten Matthias Schirpfer und unserem Projektsprecher Tim Bialojan vollendet.
Bedeutung des Titels
Der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist keine einmalige Auszeichnung, sondern eine Selbstverpflichtung. Er bedeutet, dass unsere gesamte Schulgemeinschaft – von den Schülerinnen und Schülern über die Lehrkräfte bis hin zu den Mitarbeitenden – sich aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung einsetzt. Dies ist ein Prozess, der kontinuierliches Engagement und Courage von uns allen fordert. Wir haben uns vorgenommen, aufmerksam zu bleiben, mutig einzugreifen und regelmäßig Projekte und Aktionen zu initiieren, die das Thema ins Bewusstsein rücken.
Ausblick auf zukünftige Projekte
Mit der Verleihung der Plakette ist unser Engagement jedoch nicht abgeschlossen – im Gegenteil: Es ist der Auftakt für weitere Projekte und Aktionen, die unsere Schule noch bunter, offener und toleranter machen sollen. Geplant sind unter anderem interkulturelle Begegnungen, Workshops zu Diskriminierung und Menschenrechten sowie gemeinsame Aktivitäten mit unseren externen Partnern. So wollen wir nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch in unserem Umfeld positive Impulse setzen.
Wir sind stolz auf diesen Titel und sehen ihn als Ansporn, uns auch in Zukunft für ein respektvolles Miteinander stark zu machen. Gemeinsam wollen wir die Welt ein Stück gerechter und freundlicher gestalten – mit Mut und Courage!
Stephanie Schrägle und Christine Tornow