Endlich war es so weit! Wir, die Klassen 10a,10b, Z11a und Z11b fuhren zur Abschlussfahrt nach Cavallino nach Italien. Schon früh begann die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit im sonnigen Italien. Spoiler Alarm: Das Wetter war schlechter als in Deutschland. Aber beginnen wir von Anfang an: nach der 7-stündigen Fahrt kamen wir an einem Rastplatz kurz vor unserem eigentlichen Ziel an. Da wir uns alle zu diesem Zeitpunkt noch nicht so gut kannten, wurde gemeinsam Fußball gespielt, um die Zeit zu überbrücken. So lernte auch der Ball das Bus Dach kennen. Das Wetter war schön. Anschließend kamen wir alle erschöpft am Campingplatz in Cavallino an und die Suche im Labyrinth der Bungalows begann. Mehrmals verliefen wir uns dabei, doch irgendwann fanden wir die richtigen Häuschen.
Am ersten Tag besichtigten wir die Umgebung von Cavallino und bewunderten die schöne Kleinstadt mit den traditionell italienischen Häusern. Das Wetter war wechselhaft. Trotz der Verständigungsprobleme mit den Einheimischen fanden wir irgendwann etwas Essbares. Selfies vor dem schönen italienischen Meer mit unseren Lehrern Herrn Schröder, Frau Hegemann, Herrn Ness und Frau Zerrle durften anschließend nicht fehlen. Zurück in der Ferienanlage waren wir ganz aufgeregt, den Strand und das Meer zu erkunden und wir gingen mit unseren Lehrern baden, was sich im Nachhinein als sehr kalt herausstellte. Aber was solls, wir sind doch eine Kneippschule mit Wechselbad und so. Trotz hundert Karten auf der Hand bei den einen oder einem Ball auf einem Bungalow bei den anderen war es für die Schüler ein sehr friedlicher Abend, für die 5 Nachbarn jedoch war es eher Ruhestörung. Am zweiten Tag ging es in die Touristenstadt Venedig. Das Wetter war schlecht, es schüttete wie aus Eimern. Ein Quiz zu den Sehenswürdigkeiten Venedigs durfte hier trotzdem nicht fehlen, weshalb wir uns auf den Weg machten, die Stadt zu erkunden. Dabei hatten wir sogar die Gelegenheit, den Dom am Markusplatz zu besichtigen. Es stellte sich heraus, dass unser Busfahrer ein sehr großer Italien-Liebhaber ist. Nun war es an der Zeit sich aufzuteilen, um möglichst vor allen anderen die gefragtesten Touristen-Spots zu finden. Den Wasserpfützen konnten wir aufgrund unseres eingeschränkten Orientierungssinns nicht entweichen. Trotz dessen schafften wir es pünktlich wieder zum Fähranleger. Auf der Fähre lernten wir eine Klasse kennen, die offensichtlich eine Zahlenschwäche hatte, da sie es nicht vollständig auf das Schiff schafften und daher ein Schüler in Venedig bleiben musste. Auch wurden die Schwächen unserer Lehrer festgestellt, da Herr Ness schlecht im Schachspiel war und mehrmals besiegt wurde. Wir lernten, wie man in Italien die Heizung verwendet und der Föhn wurde nur noch zum Trocknen der Schuhe verwendet. In den warmen Bungalows haben wir den Abend anschließend ausklingen lassen. Die Nacht war jedoch nicht so erholsam, da der Regen auf die Blechdächer der Bungalows beständig trommelte. Dementsprechend müde wurde in den dritten Tag gestartet. Das Wetter war miserabel. Durch unseren Italien Fan (Busfahrer) konnten wir zu einigen Einkaufszentren fahren und für die Heimfahrt das Nötigste besorgen. Da wir Spaghetti fast nicht nicht mehr sehen konnten, gingen wir Burger und Sushi essen. Das war ein Genuss. Am Abend konnten wir nicht unseren üblichen Tätigkeiten wie Fußball, Shootings und Kartenspielen nachgehen, da erstmal „aufräumen“ anstand. Also zuerst Heizung an und die Schuhe Föhnen, dann folgte eine strenge Zimmer Kontrolle. Das hieß: nochmal alles aufräumen. Es kam der Tag der Abreise. Doch dieser begann anders als erwartet. Es stellte sich heraus, dass sich die Bungalows durch die Wärme der Heizungen verzogen hatten und deshalb ein paar Leute ihren Bungalow durch das Fenster verlassen mussten, da sich die Türen nicht mehr öffnen ließen. Die Heimfahrt war dann recht gemütlich, obwohl tausendmal die Sitzplätze gewechselt wurden, die Lehrer viel am Handy waren, manche Schüler sich für den folgenden Abend schminkten oder auf dem Gang schliefen.
Lisa und Lara (10b)